Strauchshof

Strauchshof

 

Der Strauchshof in Schwadorf gehörte zum Areal eines von insgesamt zwei Fronhöfen bzw. Grundherrschaften in Schwadorf. Laut einer Urkunde von 1109, in der auch Schwadorf erstmals als Suaventhorp erwähnt wird, übertrug der Kölner Erzbischof Friedrich I. dem Kölner Severinstift Vogteirechte über den Fronhof, zum dem auch der Strauchshof gehörte (Groten u.a. 2006, S. 197).
Laut Informationstafel befand sich der Strauchshof gemäß einer Landesbeschreibung von 1670 im Besitz eines Kölner Kanonikers zu St. Severin namens Krufft; die Bezeichnung „Struchshof“ ist 1712 urkundlich erfasst und geht zurück auf den damaligen Pächter Gerhard Struch. 1765 kaufte der Kölner Bankier J.M. Frantz den Hof und teilte ihn in die zwei Funktionsbereiche Landsitz und Gutsbetrieb auf. Der Gutsbetrieb wurde verpachtet. 1821 gelangte der Strauchshof in den Besitz von Arnold Spürck, dessen Familie zu dieser Zeit auch die benachbarte Schallenburg besaß (de.wikipedia.org, Schallenburg und Schwadorf).